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Was macht Kneipp im Kindergarten?

 

 

Genau auf diese Frage wollten die Erzieherinnen des Kinderhauses Bad Kötzting ihren Eltern eine Antwort geben. Darum wurde kurzerhand nach ein Elternabend anberaumt.

Nach 2 jähriger Coronapause war es sehr erfreulich, so viele interessierte Mamas und Papas vor Ort begrüßen zu können. Dabei nannte die Kinderhausleitung Frau Ramona Müller noch weitere Gründe, weshalb Kneipp aktuell ist: Das Kinderhaus kann sich nach bestandener Prüfung fortan offiziell als „Kneippkindergarten“ bezeichnen. Sebastian Kneipp verfolgte mit seinen Lehren stets das Ziel, die Menschen zu einem gesunden und naturverbundenen Lebensstil zu bewegen, der erwiesenermaßen gesundheitsfördernd ist. Sein Gesundheitskonzept wurde stetig und auf Basis neuester wissenschaftlicher Forschungsergebnisse weiterentwickelt und umfasst 5 Elemente:  Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung. Seine Lehre gehört inzwischen auch zum immateriellen Weltkulturerbe.

Hinter seinem ganzheitlichen Ansatz verbirgt sich die Erkenntnis, dass ein hoch wirksames Immunsystem, eine umfassende körperliche Fitness und eine überdurchschnittliche Stressresistenz die Selbstheilungskräfte anregt und die Widerstandsfähigkeit stärkt. Dies sind unverzichtbare Voraussetzungen für den Lebens- und Arbeitsstil unserer Zeit- gerade auch in Zeiten von Corona.

Die Eltern wurden nun in 6 Gruppen aufgeteilt. In den Gruppenzimmern hatten alle Erzieherinnen passend zu den 5 Säulen Kneipps verschiedene Angebote und Informationen vorbereitet, die die Eltern praktisch ausprobieren konnten. Jeweils im viertelstündlichen Wechsel wurden sie von Zimmer zu Zimmer geschickt.

In der Mondgruppe wurde die Säule „Kräuter“ aufgegriffen. Die Eltern erfuhren allerhand über die richtigen Methoden zum Trocknen von Pfefferminze und Zitronenmelisse. Anschließend durften sie sich selbst Teebeutel befüllen und dann mit nach Hause nehmen.

In der Sonnengruppe ging es um „Bewegung“. Die Eltern konnten dann ihre motorischen Fähigkeiten beim Sandsäckchenwerfen und Ringe Auffädeln (mit den Zehen wohlgemerkt!) unter Beweis stellen. Danach ging es zu einer erfrischenden Runde in das Kneippbecken. Schließlich hatten noch alle viel Spaß mit dem Schwungtuch.

In der Gruppe Mullewapp erfuhren die Besucher viel Interessantes über das Leben von Pfarrer Kneipp sowie von Tropf und Tröpfchen, die unsere Kindergartenkinder das ganze Jahr über beim Kneippen begleiten.

Die Mäusegruppe hielt zu dem Bereich „Innere Ordnung“ eine Massagegeschichte bereit. Die Partnermassage mit ruhiger Musik und Igelbällen empfanden alle als sehr angenehm und wohltuend.  Passend zur Geschichte war in der Kreismitte eine Zoolandschaft aufgebaut.

Wiederum in der Tigerentengruppe konnten sich die Eltern nun eine „Stärkung“ verdienen. Zum Thema „Ernährung“ war eine blinde Verköstigung angesagt, bei der die Eltern verschiedenes Obst- und Gemüse mit verbundenen Augen durch Tasten, Riechen und Schmecken erkennen mussten. Hübsch vorbereitete Gemüsesticks, ein Schmanddip und Schnittlauchbrote wurden gerne verspeist.

Als letzte Säule wurde in der Bienengruppe auf das Thema „Wasser „ eingegangen. Hier konnten die Eltern ein kaltes Armbad- den sogenannten „kalten Kaffee“ der Kneippianer testen. Zudem gab es noch weitere Informationen zu Güssen, Waschungen mit einem Leinentuch usw.

Zum guten Schluß waren viele Eltern davon überzeugt, dass man die kneippschen Säulen durchaus unkompliziert in den eigenen Alltag einbauen kann. Wir erhielten eine sehr positive Resonanz über den ganzen Ablauf und vor allem:  Alle hatten einen sehr unterhaltsamen Abend.

 

 

Die Fastenzeit für Kinder erklärt
Nach Karneval ist Schluss mit lustig: Viele Katholiken essen dann bis Ostern weniger und verzichten etwa auf das Auto, Alkohol oder Zigaretten. Katholisch.de erklärt in kindgerechter Sprache, warum gläubige Menschen fasten und wie sie das näher zu Gott bringt.
Von Edda Görnert | Bonn – 23.02.2020
An Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Sie geht bis zum Gründonnerstag an Ostern. Ostern ist das wichtigste Fest für uns Christen, deshalb möchten wir uns darauf ganz besonders gut vorbereiten.
In der Fastenzeit wollen wir uns ganz auf Gott und den Glauben konzentrieren. Das geht am besten, wenn wir uns durch möglichst wenig ablenken lassen. Der richtige Name der Fastenzeit ist die „österliche Bußzeit“. Das Wort „Buße“ hat etwas mit „besser“ zu tun: Denn
in der Fastenzeit wollen wir besonders gut für Gott sein. Fasten hat deshalb auch etwas damit zu tun, Sachen erstmal nicht mehr zu machen, die nicht unbedingt gut für einen sind: Schokolade essen, Auto fahren, lange fernsehen, rauchen oder Alkohol trinken.
Wer richtig fastet, isst außerdem nur einmal am Tag richtig und bis auf zwei kleine Mahlzeiten den restlichen Tag über nichts mehr. Zudem isst man freitags kein Fleisch, weil uns der Freitag an den Tod Jesu erinnert. An den Sonntagen und an besonderen Festen wird allerdings nicht gefastet. Denn für uns ist jeder Sonntag wie ein kleiner Ostertag, an dem wir daran denken, wie Jesus gestorben und dann auferstanden ist – also aus dem Tod in das neue Leben wiedergekommen ist.
Das Wort „fasten“ kommt von einem althochdeutschen Wort, das bedeutet, dass man auf etwas verzichtet. Fasten heißt aber nicht nur, dass man auf etwas verzichtet – sondern auch, dass man für etwas anderes verzichtet. Wenn wir uns nicht mehr von so vielen Dingen ablenken lassen – wie vom Handy, der Spielkonsole oder dem Fernseher – können wir uns
viel besser auf Gott, aber auch auf andere Menschen konzentrieren.
In den Gottesdiensten, die wir feiern, denken wir in dieser Zeit daran, wie Jesus für uns gelitten hat und gestorben ist. Außerdem beten wir in dieser Zeit sehr viel und viele tun etwas für andere Menschen. Denn besonders in dieser Zeit möchten wir an die Menschen denken, die es nicht so gut haben.

An Karneval schmecken sie noch köstlich: Partykrapfen. In der Fastenzeit wird in vielen Haushalten auf Süßigkeiten und Gebäck verzichtet.
Christen sind nicht die einzigen, die fasten. In allen Religionen gibt es Fastenzeiten – sie beginnen aber an unterschiedlichen Tagen und dauern nicht immer gleich lange. Im Islam zum Beispiel wird im Fastenmonat „Ramadan“ tagsüber nichts getrunken und gegessen.
Die Fastenzeit hat kein festes Datum, weil auch Ostern jedes Jahr an einem anderen Datum ist. Der Ostersonntag ist immer der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond und fällt auf einen Tag zwischen dem 21. März und dem 25. April. Von dort aus rechnet man sechs Wochen nach vorne im Kalender bis zum Aschermittwoch, der der Beginn der Fastenzeit ist.
An Karfreitag und Karsamstag fasten wir auch noch, weil wir dann an den Tod Jesu denken – sie zählen aber nicht mehr zur Fastenzeit.
Man nennt die Fastenzeit auch die „Heiligen 40 Tage“, denn früher hat man immer 40 Tage lang gefastet. Heute sind es eigentlich keine 40 Tage mehr, sondern nur noch 38: Denn wenn man die Tage zwischen Aschermittwoch und Gründonnerstag zählt und die Sonntage weg lässt, kommt man nur auf 38 Tage. Trotzdem sprechen wir noch von den „40 Heiligen Tagen“, weil die Zahl 40 eine besondere für uns ist: Denn genau so lange hat Jesus damals in der Wüste gefastet. Die Bibel erzählt von der sogenannten „Versuchung Jesu“ in der Wüste. Nachdem Jesus 40 Tage lang gehungert
hatte, wollte der Teufel ihn dazu überreden, Steine zu Brot zu machen, sich von einem Tempelberg hinunter zu stürzen oder allen Reichtum der Welt anzunehmen. Der Teufel wollte nicht, dass Jesus und andere Menschen an Gott, seinen Vater, glaubten und wollte Jesus deshalb zu etwas anstiften, das ihn von Gott wegbringen würde. Jesus aber widerstand allen drei Versuchungen, denn für ihn war nichts wichtiger als Gott. Deshalb
sollen wir – genau wie Jesus – 40 Tage lang fasten.
Von Edda Görnert

 

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